Pressemitteilung vom 15.05.2017

Dritte Historische Woche in Wittenau

Pressemitteilung der CDU Wittenau

Vom 28. Juni bis zum 2. Juli 2017 lädt die CDU Wittenau die Wittenauer und Reinickendorfer Bürger zu ihrer dritten Historischen Woche unter der Schirmherrschaft der Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt ein. Zu folgenden kostenlosen Veranstaltungen können sich Interessierte bis zum 12. Juni 2017 per E-Mail an wittenau@cdu-reinickendorf.de oder telefonisch unter der Rufnummer 030-55571074 anmelden:


Besuch der Ausstellung „Schlicht protestantisch. Die sechs Dorfkirchen im Bezirk Reinickendorf“ mit der Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt

Datum: 28. Juni 2017, 15 bis 16.30 Uhr

Ort: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

Die Kuratorin Christiane Borgelt stellt mithilfe von Fotos, Zeichnungen, Gemälden, Stadtplänen und einzelnen sakralen Gegenständen den geschichtlichen Hintergrund der Reformation und den kulturellen Wert der Dorfkirchen umfassend dar.

 

Vortrag zum Thema „Wittenau und seine Industriegleise“ mit dem Kiezhistoriker Michael Bayer

Datum: 29. Juni 2017, ab 18.30 Uhr

Ort: Bürgerbüro des Abgeordneten für Borsigwalde, Tegel, Waidmannslust und Wittenau, Tim-Christopher Zeelen, Brunowstraße 51, 13507 Berlin

Seit vielen Jahren arbeitet der Kiezhistoriker Michael Bayer an Buchprojekten zu der Geschichte der Gleisabschnitte und der Bahngesellschaften im Bezirk Reinickendorf. In einem bildreichen Vortrag wird er die historische Entwicklung der Reinickendorfer Industriegleise darstellen. Weitere Informationen zu dem Engagement von Michael Bayer finden Sie hier: www.gleistod.de / www.igebir.de / www.wittenauer-geschichte.de

 

Historischer Kiezspaziergang durch die Wittenauer Industrieviertel rund um die Holzhauser Straße

Datum: 30. Juni 2017, ab 17 Uhr

Ort: Treffpunkt Ecke Wittestraße / Holzhauser Straße

Seit diesem Jahr bietet das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv sieben historische Kiezspaziergänge zur Reinickendorfer Wirtschaftsgeschichte und Industriekultur an: Lübarser/Oranienburger Straße, Borsigwalde (nördliche Holzhauser Straße/Eichborndamm), Kopenhagener/Flottenstraße, Roedernallee, Saalmannstraße/Ollenhauer Straße, Mudrack-/Residenz-/Amendesstraße und Wittestraße. Ziel des Projektes neben den Spaziergängen für jedermann ist die Erweiterung geschichtlicher Kenntnisse und kommunikativer Fähigkeiten für Personen ab 54 Jahren, die Lust haben, zu recherchieren, zu fotografieren, Texte zu verfassen und „Fremdenführer“ zu sein. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Lokales Soziales Kapital“ vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Informationen auch unter www.bb-wa.de!

 

Besuch der Ausstellung "Wege - Irrwege - Umwege" des Deutschen Bundestages

Datum: 1. Juli 2017, 14.30 bis 16 Uhr

Ort: Deutscher Dom, Gendarmenmarkt 1, 10117 Berlin-Mitte

Die parlamentshistorische Ausstellung "Wege - Irrwege - Umwege" des Deutschen Bundestages im Deutschen Dom zeigt auf insgesamt fünf Etagen die historische Entwicklung des liberalen parlamentarischen Systems in Deutschland. Sie widmet sich vorrangig jenen Epochen, in denen die wesentlichen Grundlagen für die politische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland gelegt worden sind. Parlamentarische Entscheidungsprozesse und Konflikte werden ebenso nachgezeichnet wie Funktion und Arbeitsweise von Volksvertretungen. Entstehung, Entwicklung und Arbeit der politischen Parteien in Deutschland werden dargestellt.


Historischer Kiezspaziergang mit dem Freundeskreis Gedenkort Alter Anstaltsfriedhof mit anschließendem Besuch der Ausstellung „totgeschwiegen“

Datum: 2. Juli 2017, ab 11.30 Uhr

Ort: Treffpunkt am Hintereingang zur ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik an der Schranke in der Herrmann-Piper-Straße

Zwischen 1933-1945 starben in den Wittenauer Heilstätten 4.607 Patienten. Im Jahr 1995 wurde der Friedhof aufgehoben und die Grabsteine entfernt. Mit Ausnahme der in den Endkämpfen gefallenen Soldaten, die unter das Gräbergesetz gestellt worden waren, fanden die weiteren Opfer keine Würdigung. Der Freundeskreis Gedenkort Alter Anstaltsfriedhofhat sich im Juni 2014  gegründet und zum Ziel gesetzt, den alten Anstaltsfriedhof aus dem Vergessen zu holen und ihn als authentischen Gedenkort zu erhalten und für die Angehörigen einen Erinnerungsort zu schaffen. Weitere Informationen auch unter: www.freundeskreis-anstaltsfriedhof.jimdo.com!